Hirschhausens liebste Kolumnen
  1. Februar 2012
    Gehirn und Geist

    Gefühlte Größe

    Helmut Schmidt muss vor Gericht aussagen, weil sein Fahrer wiederholt zu schnell gefahren ist. Nach dem Beruf befragt, antwortet er: „Größter Staatsmann aller Zeiten.” Hinterher fragt ihn sein Regierungssprecher, ob man das nicht etwas diplomatischer hätte formulieren können. Schmidt antwortet: „Was sollte ich tun – ich stand unter Eid!”

  2. März 2012
    Gehirn und Geist

    Am Anfang war das Wort

    Was macht ein Pirat am Computer? Er drückt die Entertaste! Finden Sie nicht komisch? Dann denken Sie doch mal „um die Ecke”, „über den Tellerrand hinaus” oder einfach „außerhalb der eingefahrenen Bahnen”. Dass dies wirklich Ihren Horizont erweitert, zeigt eine neue Studie der Psychologin Angela Leung. Gemeinsam mit ihren Kollegen stellte sie populäre Metaphern über das kreative Denken auf den Prüfstand – indem sie diese ganz wörtlich nahm.

  3. 03/2011
    STERN Gesund Leben

    Befeuern Sie Ihr Herz!

    Alle reden über das vermeintliche Tabuthema Burnout. Inmitten all der Hektik plädiert Dr. med. Eckart von Hirschhausen für den Luxus, auch mal ohne Ablenkung einem Gedanken nachzuhängen.

  4. 03/2009
    STERN Gesund Leben

    Humor ist, wenn man später kommt

    Ohne seine sprunghafte Aufmerksamkeit wäre unser Hausarzt Dr. med. Eckart von Hirschhausen nie Komiker geworden. Und er würde nicht ständig „Last Minute” fliegen - oder mit offenen Schuhen vorm geschlossenen Schalter landen.

  5. 02/2010
    SPIEGEL Special

    Pein und Peinlichkeit

    Nie wieder im Leben ist man so verwirrt und gleichzeitig so sicher, dem „Durchblick” nahe zu sein. Pubertät ist das Alter, in dem ein Jugendlicher denkt, seine Eltern sollten jetzt mal die Wahrheit übers Leben erfahren. Die Zeit, in der die Eltern schwierig werden und vor allem eins: peinlich.

  6. 11/2009
    Playboy

    Die Nippel-Konfusion

    Kennen Sie „nippel confusion”? Wenn ein Baby zuerst eine Flasche mit einem Silikonsauger bekommt, ist es verwirrt, wenn es an die richtige Brust darf und verpeilt dann bisweilen zu nuckeln. Das hab ich in meiner Zeit als Kinderarzt auf der Neugeborenenstation gelernt. Warum erwähne ich das in einem Artikel für erwachsene Männer? Weil ich glaube, dass bei den meisten die Nippel-Konfusion lebenslang anhält.

  7. 02.08.2009
    WELT AM SONNTAG

    Damit aus innig nicht einsam wird

    Jede dritte Scheidung wird nach dem gemeinsamen Urlaub eingereicht, jedes fünfte Paar streitet im Urlaub derart, dass es die ganze Beziehung überdenkt. Also besser gar nicht gemeinsam verreisen? Nein, nur weise bedenken: Glück ist Erwartungsmanagement. Und dann überrascht es auch nicht, dass sich viele Paare im Urlaub enttäuschen. Man hatte gehofft, sich endlich mal richtig kennen zu lernen. Und ist entsetzt, wenn genau das passiert.

  8. 07.10.2009
    FOCUS-SCHULE

    Humor auf den Lehrplan!

    Statt einer Beamten-Kommission müssten sich Lehrer am Ende ihrer Ausbildung einem viel wichtigeren Test stellen: dem Leben! Alle sollten einmal im Hyde Park Corner in London unterhaltsam über ihr Fach sprechen. Wer keinen Passanten zum Stehenbleiben animieren kann, darf nicht auf Schüler losgelassen werden. Wer es nicht versteht, sein Publikum zu begeistern, der hat an der Schule nichts verloren.

  9. 14.04.2010
    taz

    Warum denken wir, wie wir denken?

    Schaun Sie sich bitte um: Was für Pflanzen sehen Sie in Ihrer direkten Umgebung? Davon könnten Ihre politischen Überzeugungen abhängen. Absurd? Menschen glauben viel stärker an die globale Erwärmung, wenn sie in einem Raum befragt werden, in dem eine vertrocknete Topfpflanze steht.

  10. 23.10.2010
    Hamburger Abendblatt/ Berliner Morgenpost

    Ein Herz für Travolta

    Welche Frau hat nicht schon einmal davon geträumt, im Aufwachraum von „Emergency Room” von George Clooney Mund zu Mund beatmet zu werden? Allein bei der Vorstellung werden jetzt wahrscheinlich gleich wieder einige ohnmächtig. Aber die Chance, dass ein gut aussehender Retter hinzueilt und einen wach küsst, ist verschwindend gering.